LANDPARTIE 2: Noch immer ist der Verzehr von Pilzen mit Vorsicht zu genießen!

Wolfgang Kaiser

Eine Ausstellungsreihe ausgesucht von Benedikt Hipp

20. Juli bis 5. August 2012

Stadt aus Gold – Installation

Die zweite Station der künstlerischen Landpartie des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins bestreitet der 1965 in Baden-Württemberg geborene Wahl-Münchner Wolfgang Kaiser. Der Bildhauer, den Benedikt Hipp nun für den Kunstverein nach Pfaffenhofen einlädt, war Meisterschüler von Stephan Balkenhol an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und setzt sich in seinen Installationen formal mit Material, Bedeutung und Wirkung von Skulptur auseinander. Wolfgang Kaisers Installationen sind die Schauplätze absurder Ereignisse und bevölkert mit Kaiser’schen Kunstfiguren, er verfremdet mit bescheidenen Eingriffen und Ironie die Eindeutigkeit bestehender Verhältnisse und Situationen, indem er sie mit neuen Bedeutungen auflädt. 2005 war Wolfgang Kaiser Stipendiat der Villa Massimo in Rom, er hat in zahlreichen Galerien und Museen ausgestellt. Sein Lehrer Stephan Balkenhol sagt über ihn: „Er nimmt die Lupe aus der Tasche und schaut genauer hin, interessiert sich für das, was unter den Teppich gekehrt wird. Ganz beiläufig, sensationell unspektakulär, polt er unsere Erwartungen um, bürstet die gewohnte Dramaturgie gegen den Strich.” Die Installation „Stadt aus Gold” die Wolfgang Kaiser in der Kulturhalle aufbaut, ist erstmalig und einmalig in Pfaffenhofen zu sehen. Wie genau das Werk nach der Aufbauphase aussehen wird, weiß selbst der Künstler nicht.