In Bewegung/RMX

Eine Ausstellung von Sebastian Daschner

29. September bis 9. Oktober 2011

„Graffiti und Abstraktion” lautete der Untertitel der Ausstellung „In Bewegung/RMX” des Pfaffenhofener Künstlers Sebastian Daschner, was derart die beiden bestimmenden Merkmale der gezeigten Arbeiten ausdrückte.
Vom Donnerstag, den 29.09. bis einschließlich Sonntag, den 09.10.2011 waren in der alten Gepäckhalle am Bahnhof die größtenteils abstrakten Bilder zu sehen, die eine Suche nach komplexeren Inhalten jenseits von auf Wänden hinterlassenen Schriftzügen dokumentierten.
Der Titel der Ausstellung war dabei in doppeltem Sinne gewählt: Zum einen sollte er die Bewegung bzw. Verschiebung im Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit vom klassischen Graffiti hin zu anderen Ausdrucksformen beschreiben. Bewegung ist zum anderen aber auch eine der Thematiken, die im Fokus der konkreten bildnerischen Arbeit Sebastian Daschners liegt: nicht mehr in erster Linie als Graffiti oder Buchstaben erkennbar, sind es abstrakte Werke, deren Formen sich zwar aus graffiti-typischen Buchstaben bzw. der Abstraktion und Reduktion derselben entwickelt haben, die aber auch „nur” als Bilder verstanden sein wollen. Die Bilder enstehen in einer intuitiven, auf wenige bildnerische Grundprinzipien, wie Rhythmus, Balance, Harmonie, reduzierten Arbeitsweise, die auf statische Weise Bewegung simuliert. Großes Augenmerk legt Sebastian Daschner dabei auf die Materialität der Arbeiten; er collagiert gefundene Hölzer und alte Pappe, verwendet diese als Maluntergrund, er arbeitet mit Pinsel, Sprühdosen, mit Schablonen, Farbroller und verarbeitet Acryl-, Lack-, Fassadenfarben und offenbart auch darin seine Wurzeln im Bereich der Street- und Urban Art.