Die Druckgrafik – Kleine Kabinettausstellung

Lithografie-Ausstellung

26. März bis 11. April 2010

Große Kunst am Bahnhof
Meisterwerke der Lithografie hat der Neue Pfaffenhofener Kunstverein einem breiten Publikum präsentieren können. Zu sehen gab es bei der Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung „Die Druckgrafik“ Werke von fünf jungen Künstlern aus Leipzig und Pfaffenhofen.
„Was sie hier sehen, ist das Ergebnis einer zweiwöchigen Arbeit“, begrüßte Roland Saller vom Neuen Pfaffenhofener Kunstverein seine Gäste in den Ausstellungsräumen am Pfaffenhofener Bahnhof. Zuvor hatten die Künstler Anya Triestram, Katja Landa, Jens Schubert, David Röder und Benjamin Dittrich am Druckgrafik-Symposium in der Werkstatt von Professor Nikolaus Hipp teilgenommen. Zusammen mit Professor Nikolaus Hipp beschäftigten sie sich in dessen Werkstatt auf dem Gelände der Firma Hipp in Pfaffenhofen mit der Arbeit mit der Solnhofener Platte.
Jeden Tag feilten die fünf Künstler bis weit nach Mitternacht an ihren Werken. Die äußeren Bedingungen seien einfach ideal gewesen, so Roland Saller, der selbst auch an dem Symposium teilnehmen konnte: "Alles war so, wie man es sich wünscht." Für das leibliche Wohl der Kunstschaffenden sorgten während des Symposiums die Köche der Firma Hipp.
Er habe nicht erwartet, dass man in dieser relativ kurzen Zeit so viele Kunstwerke machen könne,, sagte Christoph Ruckhäberle, der die Lithografien für die Ausstellung zusammenstellte. Zudem zeigte der international renommierte Künstler, der unter anderem die diesjährigen Hallertauer mit seinen Werken gestaltete, Stücke aus seiner Sammlung und einige eigene Kunstwerke.
Außerdem hatte der in Pfaffenhofen gebürtige Künstler einige Besonderheiten mit im Gepäck. „Christoph Ruckhäberle hat neben vielen anderen bedeutenden Kunstwerken, einen Rembrandt mit nach Pfaffenhofen gebracht“, sagte Roland Saller vom Neuen Pfaffenhofener Kunstverein.
Auch Bürgermeister Thomas Herker ließ es sich nicht nehmen, in Vertretung des verhinderten Kulturreferenten Steffen Kopetzky einige Worte an die Kunstliebhaber zu richten. „Als Bürgermeister ist man froh, wenn man eine lebendige Kulturszene in der Stadt hat“, freute sich Herker über die Kunstschaffenden und zahlreichen Besucher der Eröffnungsvernissage.