Ludwigshöhe

Lesung mit Hans Pleschinski
in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Pesch

29. September 2008

Der Münchner Schriftsteller Hans Pleschinski las aus seinem im Herbst 2008 erschienen Roman „Ludwigshöhe inmitten der Bilder von Peter Busch, die der Neue Pfaffenhofener Kunstverein am Bahnhof ausstellte.
In seinem neuen Roman „Ludwigshöhe“ entwirft der 1956 in Niedersachsen geborene Autor ein großes, grotesk-melancholisches Bild der Gegenwart. Die drei Geschwister Berg – Clarissa, Monika und Ulrich – machen ein vertracktes Erbe. Ihr Onkel Robert bedenkt sie mit gewaltigen und weit verzweigten Vermögenswerten, allem voran mit einer Villa am Starnberger See. Aber er macht ihnen eine Auflage: Sie müssen dieses Haus als Hort und Zufluchtsort für Lebensmüde betreiben und ihnen auch das eine oder andere nützliche Utensil bereithalten. Voller Skrupel und Ängste, aber auch scharf aufs Erbe öffnen die Geschwister die Villa an der Ludwigshöhe für eine stetig wachsende Zahl von „Finalisten“.
Das fast 600-Seiten starke Panorama des gegenwärtigen Lebens mit all seinen Enttäuschungen, Zwängen, Hoffnungen und Wünschen war damit auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.