Die Nacht, die Lichter

Lesung mit Clemens Meyer
in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Pesch

18. Juli 2008

Am Freitag, 18. Juli 2008, um 19 Uhr, war Schriftsteller Clemens Meyer, der nicht nur durch seine – auf den Pressefotos salonfähig verhüllten – Tätowierungen, sondern vor allem durch seine literarischen Qualitäten besticht, zu Gast im Singerhaus in Pfaffenhofen. Der Neue Pfaffenhofener Kunstverein hatte den Erfolgsautor zu einer Lesung im Rahmen der Ausstellung „ERSTE” eingeladen. Er las aus seinem neuen Erzählband „Die Nacht, die Lichter”, der im Frühjahr 2008 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde. In den 15 Storys schildert Meyer mit bemerkenswerter Menschenkenntnis die sozialen und seelischen Zustände von gesellschaftlichen Randfiguren.
Schon mit seinem Debütroman „Als wir träumten” erlangte er großes Aufsehen in den Feuilletons und veritable Erfolge beim Publikum.

Der S. Fischer Verlag schreibt: „Seine Helden sind dem Leben ausgesetzt, es sind die Heimatlosen und Träumer, die die nächtliche Stadt durchstreifen. Meyer trifft die Töne unserer Zeit: In seinen rauen, präzisen und zarten Sätzen erzählt er von großen Illusionen, von Sehnsucht und Einsamkeit.”

„Solche Erzähler braucht das Land”, schwärmte Martin Lüdke in der ZEIT.

Clemens Meyer, geb. 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. Nach dem Abitur arbeitete er als Bauhelfer, Möbelträger und Wachmann. Später studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für seinen Erzählband „Die Nacht, die Lichter” wurde er 2008 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, für seinen ersten Roman „Als wir träumten” erhielt er zahlreiche Preise und Förderungen. Die Welt meint, seine Geschichten erreichen eine Qualität, die man in keinem Literaturinstitut der Welt lernen kann: Man wohnt Menschwerdungen bei (2.2.2008).